Amerika zeigt uns die kalte Schulter

Der Blizzard mit Namen Stella hat große Teile des Ostens der USA lahmgelegt. Wir waren mittlerweile in Washington eingetroffen und wurden im wahrsten Sinne des Wortes, kalt erwischt! Die Bilder dazu sprechen für sich. Unser Whiskyvorrat ging rapide in die Knie. Mit irgendwas mussten wir ja unser trauriges Herz trösten, zu mal wir auch noch erfahren hatten, dass sich durch den Blizzard die Ankunft unseres Schiffes in Baltimore verzögert und wir erst am kommenden Montag (20.3.) unsere Wohnmobile in Empfang nehmen können.

Aber wir wären nicht wir, wenn wir nicht aus der Not eine Tugend machen würden. Wir haben uns erstmal ausgiebig Washington angesehen.

Der Anblick des White House am Abend hat uns für vieles entschädigt.

Am nächsten Tag sind wir wieder in die amerikanische Hauptstadt gefahren. Die Stadt wurde bei ihrer Gründung nach dem damals amtierenden amerikanischen Präsidenten George Washington ( im Amt 1789-1797) benannt. Der komplette Name lautete  „The City of Washington in the Territory of Columbia“. Der Zusatz Columbia bezog sich auf Christoph Columbus.  Washington D.C. ist das politische Zentrum der USA mit vielen historischen Sehenswürdigkeiten und 650.000 Einwohnern. Wir haben uns neben dem Weißen Haus noch das Capitol, das Lincoln Memorial und das Washington Monument angesehen, bei klirrender Kälte aber mit heißem Herzen.

Ausserdem konnten wir noch einen Blick auf den berühmten Soldatenfriedhof Arlington mit seinen 400.000 Gräbern werfen. Dort liegt u.a. John F. Kennedy begraben.

Später haben wir uns auf den Weg nach Baltimore gemacht. In der Hafenstadt sind wir unseren Wohnmobilen näher. Das Schiff wird in dieser Nacht (16.3.) im Hafen erwartet. Dann können wir zumindest von außen einen Blick darauf werfen. Die Atlantik Star wird in mehreren Abschnitten entladen. Ausserdem ist in dieser Woche in den USA noch ein hoher Feiertag, der St. Patrick`s Day, an dem nicht gearbeitet wird.

Wir erkunden derweil die Gegend, warten… und öffnen die nächste Flasche Whisky!

6 Kommentare bei „Amerika zeigt uns die kalte Schulter“

  1. Megaaaa……… noch mal ganz großes Kompliment für diese Seite…….
    Du schreibst so gut, Renate….
    Wir freuen uns immer so über Post von Dir!
    Schade das Ihr die Womos erst am Montag bekommt…….
    Prost und ganz liebe Grüße aus der Heimat
    Senden Bert & Dagmar

  2. Maria und Joachim Schulz sagt: Antworten

    huh…..wie kalt sieht das bei Euch aus. Wir beneiden Euch, Ihr erkundet zur Zeit Regionen der USA, die wir noch nicht bereist haben. Vor allen Dingen Arlington, ein großer Wunsch von Jochen. Er möchte den Friedhof unbedingt sehen. Wir drücken Euch die Daumen, das Ihr bald in Eure Wohnmobile könnt. Viele Grüße aus Deutschland,
    Maria und Jochen

  3. Angelika Kaiser sagt: Antworten

    Hallo Renate. Auch ich habe mich angemeldet um über Euren Blog auf dem Laufenden gehalten zu werden, was Ihr im Land der unbegrenzten Möglichkeiten so alles erlebt. Genießt diese einmalige Zeit. Ich find’s klasse. LG aus Düren. 🙂

    1. ich freue mich von dir zu hören Angelika! Ja, mal sehen wie das so alles wird…. Herzliche Grüße Renate

  4. Liebe Renate, es macht total Spaß, auf diese Weise ein bisschen mit euch mit zu reisen. Dein Deine Reiseberichte und die Bilder geben schöne Eindrücke…
    Ich wünsche euch weiterhin gute Fahrt (bald habt ihr ja eure WoMos wieder ), viel Spaß und immer ausreichend Whiskyvorräte für alle Lebenslagen…

    Liebe Grüsse, Barbara

    1. danke Barbara, das freut mich. ich habe es im Moment etwas besser als ihr, obwohl es schon mächtig aufregend ist, weil wir unsere Wohnmobile noch nicht haben und auch nicht wissen, ob sie die Fahrt gut überstanden haben…. Schön, dass wir ab und zu voneinander hören. LG Renate

Schreibe einen Kommentar