Wohlfühl-Oase „Schwäbisches Meer“

Es ist ziemlich genau 20 Jahre her, dass wir zum ersten Mal an den Bodensee nach Radolfzell gekommen sind. Dort am Untersee auf der Halbinsel Mettnau liegt dass Kurgelände. Viele Kur-Urlaube haben wir hier schon verbracht, um uns von unserem oft sehr stressigen Job zu erholen und den Cholesterinspiegel und den Bluthochdruck im Griff zu halten. Ein mit den Ärzten speziell auf die eigene Fitness abgestimmtes Sport-und Ernährungsprogramm sorgt dafür. Aber dazu in späteren Beiträgen mehr. Schon im letzten Jahr, vor unserer Reise nach Nordamerika, hatte ich unseren Aufenthalt auf der Mettnau gebucht. Die Plätze sind heiß begehrt. Wir freuten uns sehr auf „unseren“ See und beschlossen doch schon vor Ostern loszufahren, zu mal auch unsere Freunde aus Radolfzell einiges mit uns unternehmen wollten, bevor wir uns in das Kurprogramm begeben. Als wir auf unserem heimischen Campingplatz alles verladen hatten und losfuhren, stellten wir fest, dass unsere luftgefederten Sitze im Wohnmobil nicht funktionieren und ein Rad des Anhängers Luft verliert.

 

 

 

Polch und die Fa. Goldschmitt lagen auf unserer Route und der Kompressor war schnell wieder funktionsfähig. Gott sein Dank hat das Rad des Anhängers auch so lange gehalten  und uns wurde sehr schnell und unbürokratisch in der nahe gelegenen Reifenwerkstatt mit einem neuen Ventil geholfen. Gut, dass es Reifendruckanzeigen gibt.

Trotz „Osterverkehr“  geht es gut voran. Wie immer übernachteten wir auf dem Weg nach Süden im „Wellmobilpark Bad Schönborn“. Dort gibt es einige Plätze die groß genug für Gespanne sind. Neben der Therme noch ein weiterer Grund dorthin zu fahren. Auf der A 81 kommen dann irgendwann die „Hegau-Berge“ in Sicht. Auf dem Parkplatz „Hegaublick“ halten wir an und genießen das Gefühl in einer für uns wunderbaren Gegend anzukommen. Durchatmen, entschleunigen und sich wohlfühlen, das lässt unser Herz höher schlagen.

 

Diese Woche vor dem Kurbeginn verbringen wir auf dem Campingplatz am „Böhringer-See“. Er liegt idyllisch hinter dem gleichnamigen Ort zwischen Radolfzell und Singen. Für Camper, die die sonstigen Preise der am Bodensee gelegenen Plätze sicher kennen, ein kleiner Geheimtipp. Man kann auf der dem Campingplatz angeschlossenen großen Wiese stehen und zahlt 10 Euro am Tag.

 

 

 

 

 

Allerdings kommt eine Kurtaxe und Strompauschale noch hinzu. Wir freuen uns wie kleine Kinder wieder „am See“ zu sein, besuchen unsere Lieblingsmenschen in Radolfzell, wo es auch eine symphatische Innenstadt gibt.

 

 

 

 

Es gibt von allen viel zu erzählen. Die Nächte hier sind zur Zeit etwas kürzer als gewöhnlich. :-))

 

Auch die Umgebung hat viel zu bieten. Auf der Herfahrt ist uns auf der Autobahn in Höhe von Rottweil ein hoher schlanker Turm aufgefallen, den wir noch nie gesehen hatten. Von unseren Freunden erfuhren wir, dass dieser Turm von ThyssenKrupp erbaut und im Oktober letzten Jahres erst eingeweiht wurde. Hörte sich spannend an, als nix wie hin, zu mal wir auch noch nie in Rottweil waren. Rottweil ist zudem die älteste Stadt in Baden Württemberg. Und diese neue Attraktion, die „Testturm“ oder Testturm Rottweil genannt wird, ist ein 246 Meter hoher Turm zum Testen von Express- und Hochgeschwindigkeits-aufzügen, sowie neueste Magnetschwebetechnik mit Querverbindungen in den Aufzugsschächten. Der Turm besitzt auf 232 Meter die höchste Besucherplattform Deutschlands und ist der weltweit größte Testturm für Aufzugsanlagen.

 

 

Die Region um den Forschungs-und Entwicklungsturm profitiert nun von einem der prägnantesten Bauwerke Süddeutschlands. Die „kilometerlange“ Schlange vor den Aufzügen hat uns davon abgehalten die wunderbare Aussicht auf das Neckartal von oben zu genießen. Die nahegelegene historische Altstadt mit ihren alten Gebäuden, Kirchen und dem zwar historischen, aber immer noch in Betrieb befindlichen Gefängnis, hat uns dafür entschädigt.

 

 

 

 

 

Der Stadtname Rottweil ist Namensgeber der Hunderasse Rottweiler. Rottweil war lange Zeit Zentrum des Viehhandels, der in den Händen der Metzger lag. Die Hunde dienten diesen als Hüte- und Treibhunde. Wir haben allerdings nur einen dieser mächtigen Vierbeiner im Straßenbild gesehen.

 

Den Ostersonntag verbrachten wir „standesgemäß“ beim Osterbrunch auf der Insel Mainau. Die auch als „Blumeninsel“ bezeichnete drittgrößte Insel am Bodensee, ist ein Publikumsmagnet.

 

 

 

 

Schon oft begeisterte uns dieses schönen Fleckchen Erde, daher kommen wir immer wieder. Der noch kühlen Jahreszeit entsprechend, gibt es noch nicht so viele Blumen zu bewundern.  Wir werden auf jeden Fall zum Ende unseres Aufenthaltes nochmal eine Fahrradtour dorthin machen.

 

 

 

Heute, am Ostermontag, lachte uns die Sonne aus dem Bett. Den Trimmpfad rund um den Böhringer See hatten wir bis jetzt etwas ignoriert, heute gab es aber keine Ausrede mehr. Die Übungen im  Parcours sind unterteilt in Anfänger, Sportler und Senioren. Wir schafften noch nicht mal die Senioren-Anforderungen auf den Übungsbeschreibungen. :-((

 

 

 

 

 

Gut, dass uns dort niemand kannte und gut dass wir bald auf die Mettnau können. Oh je, es  gibt viel zu tun für die Fitness und den Body. In diesem Sinne, noch einen schokoladigen Ostermontag. :-))

 

Ein Kommentar bei „Wohlfühl-Oase „Schwäbisches Meer““

  1. Sehr schön……..kommt gesund und fit zurück❣️
    Uns gefällt es auch immer gut am Bodensee.
    Bis Bald, LG von den Lü‘s

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